OG Bern: erster Anlass 2014

Mantrail Schnupper-Nachmittag am Samstag, 12. April 2014

Und schon stand der erste offizielle Anlass unserer neu gegründeten Ortsgruppe Bern bevor – ein Mantrail Schnupper-Nachmittag.

Für den Einstieg trafen wir uns im Restaurant Krone in Uetendorf und wurden zuerst einmal von Margrith spannend und doch für alle sehr anschaulich in das Thema Mantrail eingeführt. Dabei waren 6 Teilnehmer mit Hund und 5 Zaungäste.

Nach diesem Theorieteil ging es gleich raus in die Natur. Aber wir durften noch nicht mit den Hunden arbeiten. Zuerst wurde die Leinenführigkeit geübt. Was gar nicht so einfach ist und viel Fingerspitzengefühl und Konzentration vom Hundeführer fordert.

Und dann endlich durften wir mit unseren Hunden den ersten Trail laufen. Eines nach dem anderen, persönlich betreut von Susanne oder Margrith, legten wir einen Rucksacktrail, bei dem der wartende Hund zusehen durfte. Zurück beim Hund liessen wir ihn an einem der mitgebrachten (und während des Transports gut in einem Plastiksäckchen verstauten) bereits getragenem Kleidungsstück von uns schnuppern und dann durfte der Hund seinen ersten Trail laufen. Selbstverständlich wartete am Schuss des Trails - beim Rucksack - ‚der‘ Jackpot auf den Hund.

Es war faszinierend zu sehen, wie jeder Hund diese Aufgabe mit Bravur löste. Obwohl Unterschiede ersichtlich waren, setzte sofort jeder Hund seine Nase ein.

Während der Ruhepause für die Hunde im Auto und einer kleinen Zwischenverpflegung für die Hundeführerinnen und den Hundeführer kamen die Menschen noch einmal zum Einsatz. Weil kein Meister vom Himmel fällt waren Susanne und Margrith der Meinung, nochmals etwas Leinenhandling sei angebracht. Deshalb übten wir dies noch einmal, aber etwas anders. Am einen Leinenende war der Zweibeiner der Hund und am anderen Ende war der andere Zweibeiner Hundeführer. Jedes war mal Hund und mal Hundeführer. Das hat dazu beigetragen, dass wir uns einerseits in die Lage des Hundes „hineinspüren“ konnten und anderseits vom „Hund“ ein Feedback zu unserer Leinenführigkeit erhielten.

Nach dieser Ruhepause für die Hunde machten wir uns bereit für den 2. Trail. Die allermeisten Teilnehmer konnten bereits mit Stolz eine Leistungssteigerung feststellen.

Es war ein spannender Nachmittag und ich denke, dass schon nach diesen paar Stunden das eine oder andere vom Trail-Virus angesteckt wurde. Dass alle Hunde daran Freude hatten, ist keine Frage!

Ich bedanke mich im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Susanne und Margrith für diesen tollen, lehrreichen und interessanten Nachmittag.

Yvonne Fritsche, Präsidentin OG Bern

icon-pageback   icon-back