OG St. Gallen: Besichtigung 2006

Besichtigung des Polizeistützpunktes Buriet
in Thal (SG) vom 2. April 2006

Bei frühlingshaften Temperaturen versammelten wir uns auf dem Parkplatz des Polizeistützpunktes Buriet in Thal. Punkt 10.00 Uhr begrüsste uns Herr Hanspeter Luis, Kadermitglied der mobilen Polizei (ehemals Autobahnpolizei) zur Führung durch den modernen Neubau.

Im Schulungsraum für Polizeirekruten erhielten wir anhand eines Filmes einen ausführlichen Einblick in die Polizeiarbeit. Nicht nur Unfälle oder Einbrüche erfordern den Einsatz der mobilen Polizei, auch bei einem Brand, bei häuslicher Gewalt, bei der Suche nach vermissten Personen, um nur einige Beispiele zu nennen, ist die Präsenz der Polizei gefragt.

Die Regionalpolizei deckt die Grundbedürfnisse der Bürger ab und leitet die ersten erforderlichen Sofortmassnahmen ein. Selbst grenzüberschreitende Aktionen, wie z.B. die Verfolgung eines mutmasslichen Verbrechers ins nahe Österreich, sind heutzutage möglich. Werden bei einem Fall umfangreichere Abklärungen benötigt, wird er an Spezialdienste wie Spurenschutz, Kriminalpolizei oder kriminaltechnische Dienste übergeben. Wie wir von Herrn Luis erfahren konnten, absolvieren Männer und Frauen die gleiche Ausbildung und werden auch in allen Gebieten gleichermassen eingesetzt.

Aber nicht nur der „Einsatz an der Front“ gehört zur Polizeiarbeit, sondern auch auf dem Bürostuhl verbringt ein Polizist diverse Arbeitsstunden. Selbstverständlich steht den Beamten hierfür modernste Technik zur Verfügung. In der top modernen Einsatzzentrale wurde uns die komplexe Überwachungsanlage der Autobahn A1/A13 erklärt. Dort werden die Polizisten von einer Polizei-Sekretärin tatkräftig unterstützt.

Anschliessend gelangten wir zum Wagenpark, wo etliche Polizeifahrzeuge mit ihren Spezialeinrichtungen besichtigt werden konnten. Es wurden von unserer Seite diverse Fragen gestellt und Herr Luis stand uns geduldig Red und Antwort. Eigentlich war auch eine Besichtigung des „Zellen-Traktes“ vorgesehen, aber da eine der Ausnüchterungs-Zellen gerade von einem „Gast“ bewohnt wurde, mussten wir darauf verzichten. Unsere Besichtigung endete im Flur vor dem Zellen-Trakt, wo uns von Herrn Luis die umfangreichen Sicherheitsmassnahmen erklärt wurden, welche einen Ausbruch aus diesem Bereich unmöglich machen sollten.

Damit auch die Hunde nicht zu kurz kamen, wurde der Anlass mit einem Spaziergang durch die erwachende Natur abgerundet. Das Bisenwäldli am alten Rheinlauf war dafür wie geschaffen.

Für die Organisation dieses gelungenen Anlasses danken wir Herta und Hanspeter Lutz herzlich. Einen besonderen Dank möchten wir Herrn Hanspeter Luis für die interessante und kompetente Führung aussprechen.

Astrid Gamper, 06.April 2006

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